Europäische Nationalstaaten sind ein Garant für den Frieden in Europa - und nicht umgekehrt!

Warum wird eigentlich immer wieder in das Horn geblasen, die schlimmen Rechtspopulisten wären so nationalistisch eingestellt und würden das Projekt "Europa" gefährden? Warum wird uns permanent eingeredet, Anhänger der AFD und anderer europäischer rechtskonservativer Parteien würden unseren Frieden in Europa gefährden? Was ist denn eigentlich dieses sogenannte europäische Projekt der EU?

Ich behaupte, das Gegenteil ist der Fall. Gesunde europäische Nationalstaaten, ohne Bürokratie aus Brüssel, können in einem freundschaftlichen Verbund wesentlich mehr bewirken, als dieser globalisierte Moloch, der alles andere tut, als Bürgerrechte und europäische Werte hoch zu halten. Europäische Nationalstaaten sollen in einer Handels- und Zollunion einander verbunden sein, aber auch die Möglichkeit haben, sporadische Grenzkontrollen durchzuführen, wenn diese angemessen sind. Europa 2.0 muß ein gemeinsames Asylrecht haben, mit strengen Ausleseverfahren und vor allem einer gemeinsamen Sicherung der "Festung Europa", wie es Professor Meuthen von der AFD vertritt. Grenzkontrollen innerhalb von Europa sind nämlich genau dann unnötig, wenn der Schutz der Außengrenzen gewährleistet ist. Und wie ist es zur Zeit? Die Außengrenzen sind offen wie Scheunentore - Dank irrsinniger Merkelpolitik, die bis zum heutigen Tage nicht abgeschafft wurde und weiterhin wie ein lähmendes Gift über Europa hängt. Was hat denn dies mit europäischen Werten zu tun? Und wieso sollten europäische Länder anderen europäischen Ländern in sozialen Fragen bis ins letzte Detail helfen, wo dies doch noch nicht einmal im eigenen Land klappt? Noch heute, nach fast 30 Jahren, ist die deutsche Teilung noch immer nicht überwunden. Für Asyltouristen sind hunderte von Milliarden da, aber noch immer sind die Renten in Deutschland nicht angeglichen. Aus meiner Sicht ein Skandal. Und wieso sollten wir griechischen oder spanischen Arbeitslosen unter die Arme greifen, solange es im eigenen Lande noch genügend Baustellen gibt? All diese Dinge sind in letzter Konsequenz nicht falsch, aber die Reihenfolge stimmt nicht. Die Reihenfolge muß lauten: Strukturreformen zuerst im eigenen Land, dann in Europa und dann - vielleicht - zu gegebener Zeit, falls diese jemals kommen sollte, auch im außereuropäischen Ausland. Es läuft aber genau umgekehrt. Merkel kurvt in Afrika herum und setzt sich dort immer wieder medienwirksam als Weltenretterin in Szene, um ihr Füllhorn auszuschütten. Die Menschen werden bei uns an die Wahlurnen getrieben, um ihnen voller Panik im Genick, die große Angst vor den bösen Rechtsradikalen und Nationalisten einzutrichtern, so daß sie ja das Kreuzchen an der "richtigen Stelle" machen. Und die meisten Mitbürger sind so lasch und glauben diesen Unsinn, welcher Tag- täglich im Staatsfernsehen mit unseren GEZ- Gebühren, vermittelt wird. GRÜNE, die den Diesel abschaffen wollen und deswegen vom Umweltkollaps sprechen, die uns den Fleischverzehr verbieten wollen, weil die Kühe zu oft auf dem Acker pfurzen und deswegen die Erdtemperatur ansteigen lassen und Gutmenschen, die uns beharrlich einreden, daß wir am Desaster in Afrika auch Schuld sind, obwohl wir nichts dafür können, daß die Geburtenrate dort, aufgrund der Dummheit ihrer Bewohner, abartig hoch ausfällt.

Ich las einen Wahlslogan der AFD "Vernunft statt Ideologie". Ja, das trifft es. Vernunft, den Verstand einzuschalten und rational zu wählen, rational zu handeln. Erst mal denken und dann handeln. Wo ist diese deutsche Tugend, die Kultur von z.B. Immanuel Kant, geblieben? Ist dann nun endgültig, im Zeitalter des Smartphones und von WhatsApp, wo man nur noch "suppi suppi", ohne Anrede, ohne ganzem Satz und ohne Verabschiedung postet, alles in der Toilette versenkt worden? Ich plädiere ganz klar dafür, erst einmal zu überlegen, was eigentlich wirklich Fakt ist, um sich nicht vom allgemeinen Panikkonsens der Angstmacher mitziehen lassen. Europa - das ist ein Projekt des Friedens, sofern wir es richtig anfassen. Keine EU der Globalisten, sondern ein Europa der privilegierten Partnerschaften. Also: Europa first. Kein Anbiedern an China, kein Anbiedern an die USA, aber auch eine Zusammenarbeit mit Russland. Denn, wie Viele vielleicht vergessen haben, Russland ist Teil Europa´s - nicht aber China, nicht Indien und auch nicht die USA. Und schon gar nicht Afrika. Wann kommt das eigentlich einmal in den Köpfen unserer Mitbürger an? Merkel sollte sich mit Putin treffen und nicht in Afrika an irgendwelchen Diktatoren finanzielle Verspechen geben. Das ist widerlich! Frieden in Europa geht nur im Verbund mit gesunden Nationalstaaten. Ganz sicher nicht durch Entzug des Heimatgefühls, der Nationalität durch dem Versuch einer großen Gleichmacherei. Wenn Ostdeutsche und Westdeutsche bis heute nicht wirklich zusammen gewachsen sind, dann ist das ein dickes Armutszeugnis. Es zeigt aber auch, wie lange dieser Weg tatsächlich dauert. Also bitte, wie lange wird es, auf natürliche Weise wohl dauern, bis Griechenland und Deutschland wirtschaftlich, kulturell, sprachlich zusammengewachsen sind, ohne besondere Unterschiede festzustellen? Hundert Jahre sind wohl das Minimum. Eine zwangsweise Verordnung aus Brüssel wird in letzter Konsequenz das Gegenteil hervorrufen, nicht Frieden, sondern zumindest zunehmende Uneinigkeit. Was glauben Sie eigentlich, lieber Leser, wie die Franzosen reagieren werden, wenn diesen überwiegend klar wird, was Macron so alles vor hat? Die Gelbwesten sind nur der Auftakt. Auflösung der französischen Nationalität zugunsten eines europäischen Superstaates? Das glaubt er ja wohl selbst nicht. Oder meinte er vielleicht ein Europa unter französicher Führung, ein Europa das vor allem Frankreich zuerst dient?! Also "La France d'abord"? Da sind viele Ungereimtheiten, doch würde ich es eher Lügen nennen. Zu dreist an der Wahrheit vorbei gehen all diese offiziellen Darstellungen.

Fakt ist, wir brauchen Europa. Fakt ist auch, wir brauchen eine Reform der europäischen Idee. Wir müssen dort ansetzen, wo vor 30 Jahren die falschen Wege eingeschlagen wurden. Zunächst einmal die Wirtschafts- und Zollunion - mit England versteht sich. Die Frage des Brexit ist völlig irrelevant. Der Brexit bezieht sich auf die EU, nicht aber auf Europa. Dann den Schutz der Außengrenze. Dann die Aufhebung der innereuropäischen Kontrollen an den Grenzen. Dann brauchen wir Europaminister für Wirtschafts- und Außenpolitik, die uns auf anderen Kontinenten vertreten. Aber keinen Freihandel mit anderen Ländern, sondern nur einen Handel mit unseren Standarts. Ohne Abstriche. Und wenn Trump Zölle verhängt? Na und? Er macht es richtig. Aber wir können das auch! Weniger Welthandel bewirkt auch eine Entspannung im Ressourcenverbrauch und ist aktiv klimafreundlich. Es belebt den Binnenmarkt. Und wenn man eine außereuropäische Ware möchte, dann bezahlt man eben dafür. Kein Chinese sollte mehr auf dem europäischen Markt tun und lassen dürfen, was er sich vorstellt. Der Ausverkauf Europa's  muß gestoppt werden. Wir haben als Europäer die Pflicht, zuerst für uns zu sorgen. Wir dürfen nicht länger erdulden, was die EU uns antut: Ausverkauf von europäischen Rechten in alle Welt. Ein anderes Selbstbewußtsein ist nötig, ein anderes Auftreten. Keine Duckmäuserei mehr, sondern ein Eintreten für unsere Völker. Das tut jedes Land für sich und Europa insgesamt für alle. Nun, sehen Sie, wie weit wir mit dieser EU davon weg sind? Wirtschaftliche und politische Stärkung unseres eigenen Wirtschaftsraumes ist Trumpf und keine globale Ausrichtung. Das wird auf lange Sicht zum Scheitern führen. Wir könnten auch über eine zusätzliche europäische Verteidigungsarmee verhandeln, aber niemals zum Einsatz auf anderen Kontinenten, sondern nach dem Vorbild des deutschen Grundgesetzes. Das Beste aus jedem Land darf in Europa einfließen, um Europa für Europäer zu gestalten. Und falls dies alles geschehen sollte, können auch, in angemessenem Maße, zu seiner Zeit, solidarische Ausgleichszahlungen an andere europäische Länder erfolgen. ABER, keine Bankenunion, denn jedes Land muß seinen eigenen Haushalt selbst verwalten. Der Euro muß reformiert werden. Eigentlich nur auf das zurückgeführt werden, wie er einst sinnvoll erdacht wurde. So wie es in den ursprünglichen Verträgen drin steht. Länder, die dem Währungsdruck nicht standhalten, werden nicht mehr künstlich mit EZB- Geldern aufgepäppelt, sondern aus dem Euro entlassen. Es gibt ja die europäische Überweisung ins Ausland per SEPA. Eine gute Idee. Geht auch weiterhin mit einem tagesaktuellen Wechselkurs. So wie mit dem Dollar, wenn man z.B. per Kreditkarte in Dollar in die USA überweist. Wo also ist das Problem? Und Länder, die sich wieder angleichen, können ja auch wieder aufgenommen werden. Sie müssen ja nicht für alle Zeit aus dem Euro fliegen. Nicht Druck ist das Werkzeug, sondern eine natürliche Entwicklung, welche durch die EU keinen Raum findet.

Ich rufe also ganz klar dazu auf: Bleiben wir alle wach und lassen uns nicht verschaukeln. Man kann zur Zeit nur die AFD mit gutem Gewissen wählen, wenn man etwas für Europa und für Deutschland tun will. Dieses ganze Geschwafel von Rechtsradikalen, die angeblich wieder den Adolf haben wollen, sind eine ganz üble Erfindung, um den Wähler konsequent im Merkelschlaf zu halten. (Mai 2019)

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